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Im Interview mit Meret Ossenkopp

Meret Ossenkopp spielt seit der Saison 2020/21 beim Buxtehuder SV in der 1. Handballbundesliga der Frauen. CEFEG begleitet Meret bereits seit 2018 als Spielerpate (Private Sponsor). Warum wir das tun lesen Sie im folgenden Interview.

Was bedeutet Handball für dich?

Sehr viel. Ich habe mit 5 Jahren angefangen zu spielen und dieser Sport hat bis heute einen großen Stellenwert für mich. Der Hauptteil meines Lebens dreht sich darum.

In welchen Vereinen hast du bisher gespielt?

In meiner Jugend habe ich 2 Jahre bei Sportinternaten gespielt. Das erste Jahr war ich in Magdeburg und bin dann für weitere 12 Monate nach Hannover gewechselt.

Danach habe ich für den HV Lüneburg gespielt und war im Anschluss von 2015 bis 2018 das erste Mal in der Mannschaft von Buxtehude. Wir spielten damals in der A-Jugend und gewannen in der Saison 2015/16 als auch 2016/17 die Deutsche Meisterschaft. In 2018 spielte ich mit dem Junioren-Team in der 3. Liga.

Bevor ich wieder zu Buxtehude in die 1. Bundesliga gewechselt bin, habe ich 2 Jahre sehr erfolgreich beim Handballclub Rödertal gespielt (Anmerkung der Redaktion: CEFEG ist Sponsor beim HC Rödertal).

Wie hast du es geschafft, nach Buxtehude in die erste Liga zu wechseln?

Mein Traum war schon immer in der ersten Liga zu spielen und dafür habe ich gekämpft.

Beim HC Rödertal habe ich konstant gute Leistungen als Führungsspielerin gezeigt und konnte sehr viel Spielpraxis sammeln. Der Buxtehuder SV ist dadurch wieder auf mich aufmerksam geworden und hat mich zurückgeholt.

Erzähle uns von deinem Leben und deinen Erlebnissen beim Buxtehuder SV!

Der Wechsel zum Buxtehuder SV in die erste Liga war definitiv eine neue Herausforderung für mich. Ich musste sehr viel lernen um mich an dieses hohe Niveau anzupassen.

Der Unterschied zur 2. Liga ist, dass man intensiver und auf einem ganz anderen Level trainiert. Der Spiel- und Trainingsumfang ist viel größer.

Anfangs war es für mich irreal. Seit dem ersten Spiel wusste ich aber, dass mein Traum in Erfüllung gegangen ist.

Ich habe nun meine erste halbe Saison gemeistert und bereits viele Höhen und Tiefen durchlebt. Wir haben gegen anspruchsvolle Gegner gewonnen, aber auch Spiele verloren, die man hätte gewinnen müssen.

Ich fühle mich sehr wohl in unserer jungen Mannschaft. Wir haben trotz des harten Trainingsalltags sehr viel Spaß und ich bin dankbar für die vielen Erfahrungen, die ich in Buxtehude sammeln kann.

Wie entstand deine Verbindung zur CEFEG?

Als ich im Juli 2018 zum Handballclub Rödertal gewechselt bin. Die beiden Geschäftsführer der CEFEG Hans-Georg Reichel und seine Tochter Denise Klinger sind in diesem Verein sehr engagiert.

In einem Trainingslager in Altenberg habe ich Hans-Georg Reichel getroffen. Er hat meinen Ehrgeiz und meine Zielstrebigkeit als Spielerin bewundert. So sind wir ins Gespräch gekommen. Als ich ihm von meinem Jura-Fernstudium erzählt habe, welches ich neben dem Leistungssport absolviere, war er sehr begeistert von meiner Disziplin und meinem Durchhaltevermögen, beides unter einen Hut zu bekommen. Er hat mein Potential gesehen und wollte mich auf meinem Lebensweg unterstützen. Seitdem ist er mit der CEFEG mein Privatsponsor und Spielerpate.

Du studierst Jura und spielst in der ersten Liga. Wie meisterst du das?

Richtig, das ist ein sehr straffer Zeitplan, den ich aber durch meine eigene Struktur und Tagesplanung sehr gut im Griff habe.

Wir trainieren neunmal unter der Woche. Jeden Tag zweimal Training – vormittags und abends. Dazwischen lerne ich für mein Studium.

An den Samstagen bin ich bei Wettkämpfen eingebunden. Aber der Sonntag ist trainingsfrei und gehört meiner Familie und meinen Freunden. Dann habe ich Zeit abzuschalten und Kraft zu tanken.

Foto: Janice Bücker

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