![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
||
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
||
![]() |
||
Freie Presse vom 24. April 2009, Wirtschaft
Text : Ramona Nagel
Südwestsachsen punkten in Hannover
Viele der 31 Firmen aus der Region haben auf der Schau gut zu tun – Trotz Krise werden Verträge geschlossen – „Messe war für uns erfolgreich“
Sachsen macht seinem Ruf als Industrie- und Technologieland zur Hannover-Messe alle Ehre: Mit 168 Ausstellern ist der Freistaat die zahlenmäßig stärkste Vertretung aus den neuen Ländern. Viele der Firmen haben die heute zu Ende gehende Schau in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit aber nicht nur zur Kontaktpflege genutzt, sondern auch neue Aufträge erhalten.
Auch für Hans-Georg Reichel, Geschäftsführer der Cefeg Federn- und Verbindungstechnik aus Chemnitz, hat sich die Reise gelohnt. Mit einem Hausgerätehersteller wurde eine Produktentwicklung vereinbart. Die Firma mit 74 Mitarbeitern und acht Azubis produziert Federn- und Verbindungstechnik für Kunden in Autoindustrie, Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektroinstallation und Hausgeräteindustrie. Im Bereich Automobilindustrie ist laut Reichel der Umsatz seit November 2008 um 40 Prozent eingebrochen. „20 Prozent konnten wir mit neuen Kunden auffangen“, sagte er und hofft, dass das letzte Quartal wieder Wachstum bringt. Die Mitarbeiter seien teilweise in Kurzarbeit, an Entlassungen werde aber nicht gedacht. Unerlässlich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten seien Flexibilität, Forschung und Entwicklung. „Schlechte Nachrichten sind das eine, es kommt aber darauf an, gegenzusteuern“, ist sein Credo.
Freie Presse vom 3./4. Mai 2008, Chemnnitzer Zeitung
Text : Grudrun Müller
"Auf den Neustart folgt eine Erfolgsgeschichte Beim Federnhersteller Cefeg sind seit drei Jahren die Mitarbeiter beteiligt – Beschäftigtenzahl und Umsatz sind gewachsen
Für den Chemnitzer Federnhersteller Cefeg ist vor drei Jahren der Neustart nach der Insolvenz offenbar zur Erfolgsgeschichte geworden: Die Mitarbeiterzahl ist von 60 auf über 80 angestiegen, der Umsatz erhöhte sich laut Geschäftsführung von 4,3 auf 6,5 Millionen Euro, die Auftragsbücher sind voll, das Unternehmen schreibe schwarze Zahlen.
Diese Bilanz ist für den kaufmännischen Geschäftführer Torsten Kerl Indiz für seine Überzeugung, dass die Mitarbeiterbeteiligung die effektivste Form der Unternehmensführung sei. Denn das eigene Management und die Cefeg-Mitarbeiter hatten 2005 ihren Betrieb, für den es mehrere Kaufinteressenten gab, übernommen.
Mit einer neu gegründeten Vermögensverwaltungs GbR als stiller Gesellschafter beteiligen sich über 50 Prozent der Belegschaft mit einer Einlage von 1500 Euro bis maximal 10.000 Euro pro Mitarbeiter an der Cefeg. Aus der Leitungsebene kommen die fünf Gesellschafter, davon halten beide Geschäftsführer 58 Prozent der Gesellschafteranteile. „Für mich ging es damals nicht vordergründig darum, den Arbeitsplatz zu retten, denn ich hatte bereits ein lukratives Angebot in der Tasche. Aber es war für mich eine tolle Herausforderung, technisch das Unternehmen vorwärts zu bringen“, so Hans-Georg Reichel, Technischer Geschäftsführer. Er kommt aus Marienberg und ist seit 1995 bei der Cefeg. „Die Mitarbeiterbeteiligung spornt unsere Federnwerker zu höheren Leistungen an“, so Kerl. Tagtäglich würden Kerl und Reichel beobachten, dass sich die Mitarbeiter gegenseitig erziehen und ein gutes Klima herrsche. Motivierend sei zudem die eigene Cefeg-Pensionskasse, eine Prämienentlohnung mit Sachleistungen wie Tankgutscheinen und die Leistungsbewertung. „Läuft es gut, gibt es für alle den gleichen Betrag extra – vom Chef bis zum Azubi“, ist von Torsten Kerl zu erfahren. Außerdem habe man viel Geld in bessere Arbeitsbedingungen investiert.
Den größten Nachholbedarf sahen die beiden Chefs beim Neustart im Bekanntheitsgrad des Unternehmens und in der Ausstattung. „Uns kannte man zu wenig, deshalb haben wir uns verstärkt auf Messen vorgestellt. Und unsere Maschinen waren bis zur Insolvenz meist Billigprodukte, da haben wir nochmals 3 Millionen Euro in neue und hochwertige Technik investiert“, unterstreicht Kerl. Neu entstanden ist auch die Konstruktionsabteilung. „Damit können wir den Kunden gleich die geforderte Lösung für ihr Problem vorschlagen“, so Reichel. Für die 800 Artikel des Unternehmens – Federn und Schrauben aller Art und für viele Branchen – gibt es bislang 300 Kunden, der größte Anteil der Erzeugnisse wird mit 30 Prozent an Automobilhersteller oder -zulieferer geliefert. Abnehmer gibt es in zehn europäischen Ländern, doch mit acht Prozent ist der Exportanteil noch gering.
Bislang ist die Produktpalette mit anderen Wettbewerbern vergleichbar, doch zum Jahreswechsel 2008/2009 will die Cefeg mit Antriebsfedern aufwarten, die in neuer Technologie und damit kostengünstig hergestellt werden. Auch damit will das Unternehmen bis 2010 einen Umsatz im zweistelligen Millionenbereich anvisieren und etwa 100 Mitarbeiter beschäftigen."
"Federnhersteller legt nach Neustart zu
Chemnitz. Der Chemnitzer Federnhersteller Cefeg hat seit dem Neustart vor drei Jahren zugelegt: Die Mitarbeiterzahl stieg von 60 auf über 80, der Umsatz erhöhte sich von 4,3 auf 6,5 Millionen Euro. Bis 2010 will die Cefeg Federn-und Verbindungstechnik GmbH vor allem mit Antriebsfedern, die in neuer Technologie gefertigt werden sollen, einen Umsatz im zweistelligen Millionenbereich erreichen und 100 Mitarbeiter beschäftigen. Nach der Insolvenz war die Cefeg vom eigenen Management und von Mitarbeitern übernommen worden. Das Gros der Erzeugnisse – Federn und
Schrauben aller Art – wird an Automobilhersteller geliefert. "